Drei Länder für mehr KI-Souveränität an Hochschulen
Mehr technologische Souveränität bei der Künstlichen Intelligenz von und für deutsche Hochschulen: Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bündeln ihre Kompetenzen und starten mit dem Projekt „COSAI – Collaboration on Sovereign and efficient AI-Infrastructure“. Dabei werden die gemeinsamen Grundlagen für eine länderübergreifende KI-Infrastruktur geschaffen, die es ermöglicht, künftig souveräne KI-Dienste von und für Hochschulen kooperativ und einfach zugänglich anzubieten.
Ziel ist es, durch eine gemeinsame Architektur und gemeinsame Schnittstellen die Voraussetzungen zu schaffen, um Modelle und Rechenkapazitäten standortübergreifend verfügbar zu machen. Auch Hochschulen aller drei Länder, die keine eigene leistungsfähige KI-Hardware haben, sollen so perspektivisch einen unkomplizierten Zugang zu benötigter Rechenleistung erhalten.
Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst des Freistaats Bayern: „KI-Souveränität gelingt am besten gemeinsam. Mit COSAI bündeln Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ihre Kompetenzen für eine leistungsfähige, länderübergreifende KI-Infrastruktur aus der Wissenschaft für die Wissenschaft. Forschende und Lehrende sollen einfach, sicher und souverän auf KI-Modelle und Rechenleistung zugreifen können – auch ohne eigene leistungsfähige KI-Hardware. Mit LRZ und RRZE bringen wir zwei bayerische KI-Powerhouses und unsere BayernKI-Infrastruktur ein. So wird aus drei starken Ländern ein noch stärkeres KI-Netzwerk für die Wissenschaft.“
Das Projekt wird gemeinsam von den drei beteiligten Wissenschaftsministerien für drei Jahre mit insgesamt knapp drei Millionen Euro gefördert.

